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21. Juli 1871

 21. Juli 1871  - Franz Jakob Saurer wird geboren

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Der vermutlich 4. Saurer auf dem "Weissen Kreuz" wird als Sohn des Franz Xaver und der Katharina, geb. Ruedinger geboren.


Franz Jakob heiratete die Maria Theresia, geb. Boll. Sein Beruf ist Kaufmann. Er starb am 01.06.1922


*Durch den gewonnenen Krieg wird das Elsass wieder Deutsch. Dank der Bemuehungen des Neuenburger Buergermeisters Meisinger wurden die elsaessischen Gemeinden am gegenueberliegenden Ufer von der Zerstoerung verschont. *

* Das Jahr 1871 ist auch besonders mit dem Namen eines deutschen Kaufmanns und Pionier der Feldarchäologie verbunden – Heinrich Schliemann (1822-1890). Schliemann, der in der Nähe von Athen wohnte, hatte im Frühjahr des Vorjahrs noch keine Grabungserlaubnis von der türkischen Regierung bekommen. Dennoch war er mit seinen Hilfsarbeitern erneut nach Troja gefahren und hatte begonnen zu graben. Dabei hatte er schon mehrere Siedlungsschichten gefunden. Zum Ende 1870 war er nach Konstantinopel gereist, wo er den Erhalt der Erlaubnis durch eigene Vorsprache beschleunigen wollte. Ohne Erfolg. Endlich, am 12. August 1871, erreichte ihn in London, wo er Teile für die Grabungsausrüstung einkaufte, der Brief aus Konstantinopel. Die Grabungen waren genehmigt worden. Als Schliemann nach Troja zurückgekommen war, gab es noch einmal Schwierigkeiten. Die lokale Provinzverwaltung erkannte die Erlaubnis nur für den Teil des Hügels Hisarlik an, der dem englischen Auswanderer und Amateurarchäologen Frank Calvert gehörte (1828-1908). Das wiederum verhinderte zunächst einen Gesamtschnitt durch den Hügel, wo Schliemann und Calvert die Ruinen des bronzezeitlichen Troja vermuteten. Wieder musste Schliemann intervenieren, diesmal bei der amerikanischen Botschaft. Am 11. Oktober 1871 konnte er seine Grabungskampagne so beginnen, wie er es geplant hatte. Und tatsächlich brachte er in kurzer Zeit antike, bronze- und steinzeitliche Siedlungsschichten zu Tage. Wegen des hereinbrechenden Winters musste er seine Arbeiten vorübergehend beenden. Sie konnten erst im April 1872 fortgesetzt werden und führten dann aber zu einem der bedeutendsten Funde – der Helios-Metope vom Triglyphenfries des hellenistischen Athena-Tempels, der heute im Alten Museum in Berlin steht und wirklich jeden Besucher zum Staunen bringt. Schliemann machte sich weiter einen großen Namen, als er im Mai 1873 den Schatz des Priamos fand. Als Schliemann Troja für gefunden erklärte, wurden seine Ausgrabungsleistungen zwar von Großbritannien anerkannt und erregten dort großes Aufsehen. In Deutschland jedoch verweigerten ihm die Wissenschaftler eine fachliche Anerkennung. Die Nachwelt anerkannte seine grandiosen Funde dennoch an und der Name Schliemann bleibt mit Troja verbunden.

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© Brigitte Weber 2017